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Band Friedel

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1949
Oktober 03. ich erblicke das Licht der Welt. Werde dick und fett, komme zur Schule, spiele Fussball und versuche ein artiges Kind meiner geliebten Eltern zu sein. Alles nicht so spannend bis -

1962
Freunde von mir gingen zu einem Gitarrenlehrer (Fred Jarosch) und machten die ersten musikalischen Gehversuche. Titel wie „Cindy oh Cindy“ und „Wir lagen vor Madagaskar“ waren im Repertoire. Aber 3 Gitarren waren genug und so ging ich zu meinem großen Bruder Heinz, der schon seit Jahren in einer Rock & Roll Band spielte und liess mir von ihm zeigen wie man Bass spielt. Mein erster Bass war von der Firma Höfner in Fender Jazzbass – Form.

1963
Irgendwann in diesem Jahr hörte ich Donnerstagsabends HR- Hitparade- International und es kam eine Band deren Namen ich vorher noch nie gehört hatte und eine Musik die mich elektrisierte. Ich wusste sofort, das ist meine, das ist unsere Musik. Die Beatles waren da, mein neues musikalisches Leben begann.-

1964
Wir kauften Platten (Singles). Jeder hatte ein paar Platten und wir trafen uns fast jeden Abend bei unserem Kumpel, der im Besitz eines Plattenspielers war und hörten uns Akkorde, Melodien und Texte heraus.

1965
Im März begann meine Lehre in Hanau und welch toller Zufall, der Sohn meines Chefs hatte eine Band die gerade ohne Bassisten war. Meine erste Band „ The Titains „ .Mein zweiter Bass war ein Höfner Beatles Bass und dazu ein Fender 100 Bassanlage, ganz nach Paul McCartney. Und was der spielt ist für mich bis heute die absolute Sahne. Von 1965 bis 68 traten wir zwar nicht sehr oft öffentlich in Erscheinung, probten aber mindestens zwei Mal in der Woche. In dieser Zeit spielte ich alle die Lieder die wir heute mit den Quinns spielen. Gleich nachdem sie veröffentlicht und irgendwie käuflich zu erwerben oder per Tonband am Radio mitgeschnitten werden konnten wurden sie einstudiert und gespielt. Damals wusste niemand , das vierzig Jahre später diese Musik noch immer die Herzen von Alt und Jung berühren würde. Es war unsere Jugend und es sind deshalb für mich und viele Menschen aus dieser Generation nicht nur alte Hits von gestern. Alle diese Lieder haben eine zusätzliche Geschichte und Bedeutung, sowohl zeitgeschichtlich als auch persönlich. Und in diesem Bewusstsein spiele ich heute diese Musik, für mich und für all jene die beim hören dieser „geilen Mucke“ zurückreisen in ihrem Leben. In eine Zeit in der die Musik die Welt veränderte, anders als heute und nur „wir Alten“ wissen wie es sich anfühlte!

Wir sehen uns beim nächsten Gig der Quinns,
ich freue mich auf euch –

Euer Friedel

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